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Kapitel F: Lukas 24,36-49

Ist die Bibel denn nicht verfälscht und unzuverlässig?


"Worauf genau spielst du an?" würde ich zurückfragen. Vielleicht geht es dir um konkrete Stellen in der Bibel. Dann würde es natürlich mehr Sinn machen, diese Stellen direkt anzusprechen. Vielleicht hast du Christen in deiner Umgebung, die du danach fragen kannst. Ich bin sicher, dass sie gerne mit dir in die Bibel schauen werden.

Vielleicht geht es auch eher um einen allgemeinen Eindruck, den man aus Gesprächen oder aus den Medien gewinnen kann, wenn das Thema Bibel zur Sprache kommt.
Wenn das der Fall ist, würde ich gerne bei der Mitte ansetzen - bei Jesus. Im Zentrum des christlichen Glaubens steht ja gar nicht die Bibel selbst, sondern die Person Jesus. Deshalb geht es nicht etwa darum, erst einmal die Glaubwürdigkeit der gesamten Bibel pauschal zu bejahen,

bevor man überhaupt sinnvoll über den Glauben nachdenken kann. Sondern es geht um Jesus: Von Jesus glauben die Christen, dass Gott in ihm Mensch geworden ist. Wenn wir Gott kennen lernen möchten, sollten wir uns also mit Jesus auseinandersetzen. Ist er vertrauenswürdig?

Um das herauszufinden, brauchen wir zunächst einmal gesicherte Informationen über ihn. Was hat er gesagt, getan, erlebt? Gibt es darüber historisch zuverlässige Daten? Ich bin überzeugt: Ja, die gibt es.


Dazu ein paar Hinweise:

Wenn du Lust hast, hier noch tiefer einzusteigen: Nach christlicher Überzeugung ist der Anspruch von Jesus, an Gottes Stelle zu stehen, an einem Punkt deutlich bestätigt worden: nämlich in der Auferstehung. Christen glauben, dass Jesus nach dem Tod nicht im Grab geblieben, sondern zu neuem Leben auferstanden ist. Und: Dass die Auferstehung tatsächlich ein historisches Ereignis war, das der kritischen Überprüfung standhält. Wie andere historische Ereignisse auch ist die Auferstehung zwar nicht im strengen Sinne beweisbar, wohl aber denkmöglich und begründbar.

U.a. sprechen folgende Indizien dafür: